Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Problemen am Arbeitsplatz.
Die Anzahl der Berufstätigen, die unter dem Burnout-Syndrom leiden, nimmt stetig zu, so eine Untersuchung des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP). Dauerstress, Personaleinsparungen, schwierige Arbeitsverhältnisse, ungenügende Mitarbeiterführung sowie ein Ungleichgewicht zwischen dem Arbeitsaufwand und der Bezahlung spielen hier eine wichtige Rolle. Aber auch Intrigen und Mobbing nehmen in Firmen immer mehr zu, so der BDP. Besonders stressgefährdete Berufsgruppen wie Mediziner haben ein dreifach höheres Selbstmordrisiko als andere Arbeitnehmer.
Insgesamt erhöhte sich der Anteil der Fehltage laut BDP aufgrund von psychischen Problemen im letzten Jahr auf gut ein Zehntel.
Der BDP fordert ein besseres Gesundheitswesen, um dem Burnout vorzubeugen. Denn schon mit wenigen Übungen können Berufstätige widerstandsfähiger gegen äußere Belastungen und Krisen werden, so die Psychologen.
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